Kromfohrländer vom Lavendelweiher  

 


Über uns

Auf den Kromfohrländer gekommen sind wir im Sommer 2003 als unsere Kinder 4 und 5 Jahre alt waren. Da das Internet für uns damals noch keinen so großen Stellenwert einnahm wie heute, war es ein ganz normales Buch über Hunderassen, in dem wir auf den Kromfohrländer gestoßen waren.

Mittelgroß sollte unser Hund sein, ohne stark ausgeprägten Jagdtrieb, langlebig und familientauglich. Beim Wälzen der Hundebücher gab es nicht allzu viele Hunde, auf die diese Attribute zutrafen und die uns noch dazu auch optisch ansprachen.

Letzten Endes fiel unsere Wahl auf den Kromfohrländer, wobei wir damals noch nicht wussten, ob wir einen rauhaarigen oder einen glatthaarigen Kromi haben wollten, da beide Fellvarianten etwas für sich hatten. Der Rauhe sah witzig und frech aus - ein bisschen wie Idefix. Und die Glatten hatten etwas Elegantes und Sanftes an sich.

Um die Rasse besser kennenzulernen, besuchten wir im September 2003 unseren ersten Kromi-Spaziergang, der damals in Krefeld stattfand. Anschließend waren wir überzeugt davon, dass ein Kromfohrländer der richtige Hund für uns ist. Wir bewarben uns bei mehreren Züchtern. Allerdings waren die Wartelisten sehr lang und nicht jeder Züchter gab seine Hunde auch in Familien mit Kindern im Vorschulalter ab.

Es gab damals auch nur einen einzigen Zuchtverein - den Rassezuchtverein der Kromfohrländer (RZV). Wir traten noch im selben Jahr in den RZV ein und halfen mit, im Bergischen Land (bei Köln) Kromi-Spaziergänge zu organisieren und durchzuführen.

Im Februar 2004 wurde im Zwinger vom Treuter bei Magdeburg der H-Wurf geboren. Wir bekamen eine Zusage für die kleine Holle vom Treuter. Aber es stellte sich ziemlich bald heraus, dass Holle sehr krank war und nicht vermittelt werden konnte. Somit ging unsere Kromi-Suche wieder von vorne los.

Am 24. Juli 2004 wurde dann im Zwinger von Villa Mondi in Gummersbach der A-Wurf geboren und wir bekamen die Zusage für eine kleine Hündin. Es war unsere Amelie -Ailin von Villa Mondi-, mit der unsere Kinder aufgewachsen sind und die wir sehr geliebt haben. Mit Amelie hätten wir damals auch einen Wurf gemacht, um auch anderen Familien eine Freude  zu bereiten und um diese tolle Rasse zu erhalten.

Kromfohrländer Frisbee

Amelie -Ailin- von Villa Mondi

Allerdings stellte sich schon sehr bald heraus, dass Amelie von einem Gendefekt betroffen war - der digitalen Hyperkeratose. Einer Erkrankung der Hornhaut der Pfotenballen, die mit trockener Haut und  einem verstärkten Krallenwachstum verbunden ist. Seit 2013 gibt es einen Gentest für diese Erkrankung, so dass heutzutage glücklicherweise kein regulär gezüchteter Kromfohrländer mehr davon betroffen ist.

Da uns die Zucht dennoch weiterhin interessierte, besuchten wir Körungen und Würfe, unterstützten befreundete Züchter bei der Wurfplanung und haben auch zwei Mal gemeinsam mit einer erfahrenen Züchterin "Welpentests" durchgeführt.  In der Kölner Zuchtstätte "vun der Schäl Sick" halfen wir 2008 bei der Geburt des A-Wurfes mit. Es war wundervoll mitzuerleben, wie Amelies Schwester Nelly (Antonia von Villa Mondi) völlig problemlos ihre 6 Welpen auf die Welt brachte.

Im Laufe der folgenden Jahre setzten wir uns weiterhin für die Rasse der Kromfohrländer ein, schrieben mehrere Artikel für die Vereinszeitschrift "Wuff", betreuten Besitzer von erkrankten Kromis und organisierten Kromi-Spaziergänge im Bergischen Land sowie Seminare und Erziehungsspaziergänge mit der äußerst kromierfahrenen Hundetrainerin Monika Reinartz aus Rösrath.

Mit der Zeit erkannten wir, dass der Kromfohrländer auch einige inzuchtbedingte Baustellen in Bezug auf das Wesen und die Gesundheit hat, so dass wir im Jahr 2010 nach insgesamt 7 Jahren Mitgliedschaft aus dem RZV ausgetreten sind, da wir dort nichts mehr bewegen konnten und ein dringend erforderliches Einkreuzprojekt nicht umgesetzt werden konnte.

Im Oktober 2012 gründeten wir daraufhin gemeinsam mit Kromi-Freunden und langjährigen Züchtern den Zuchtverein ProKromfohrländer e.V., in dem wir auch heute noch sind und uns dort für die Kromfohrländer einsetzen.

Seit 2013 führen wir in Berlin und Potsdam Kromi-Spaziergänge durch und als Amelie im Dezember 2019 im Alter von über 15 Jahren starb, riss dies eine Riesenlücke in unser Leben und unseren Tagesablauf. Bald war klar, dass es ohne Hund -und vor allem auch ohne Kromi- nicht geht. Und so zog Ende Mai 2020 unsere Nouri vom Schloss Judenau bei uns ein. Nouri kommt aus Österreich und ist ein echter Glücksgriff. Sie ist wie auch unsere Amelie eine sehr menschenfreundliche und aufgeschlossene Kromi-Hündin. 

Mit Nouri möchten wir nun den Fortbestand der Kromfohrländer unterstützen und die Zucht angehen.

Sowohl über Amelie als auch über Nouri kann man auf unserer Homepage Vieles erfahren. Ebenso gibt es auf unserer Homepage etliche Artikel über das Wesen, die Zucht und die Gesundheit der Kromfohrländer.

Nouri vom Schloss Judenau


Wurfplanung

Nouri wurde im August 2022 erfolgreich bei ProKromfohrländer gekört und für die Zucht zugelassen. Zuvor wurden alle vorgeschriebenen Gesundheitsuntersuchungen durchgeführt und ein vollumfängliches DNA-Profil erstellt.

Nouri ist frei von allen bei den Kromfohrländern testbaren Gendefekten (von-Willebrand, Digitale Hyperkeratose, Hyperurikosurie). Ihre genetische Diversität beträgt 31%, was für einen reinrassigen Kromfohrländer wirklich viel ist. Auch alle anderen Untersuchungsergebnisse -inklusive großem Blutbild, Schilddrüsenprofil, Patella-Untersuchung und HD Röntgen- sind einwandfrei. Des Weiteren wurde beim Röntgen mit überprüft, ob bei Nouri kein sogenannter Übergangswirbel vorliegt. Auch dies konnte ausgeschlossen werden.

Am 23.01.2023 fand eine gynäkologische Untersuchung in der Berliner Tierklinik für Fortpflanzung statt. Auch hier bekamen wir das Ergebnis, dass bei Nouri alles in Ordnung ist. Bei den Spezialisten dieser Tierklinik werden wir auch die Trächtigkeitsbegleitung in Anspruch nehmen, da Nouris Schwester und ihre Mutter dieses Jahr recht schwere Geburten hatten und wir diesbezüglich abgesichert sein möchten.

Wir danken Astrid Möller für die wunderschönen Bilder von Nouris Körung.

Der Zuchtantrag ist genehmigt, alle drei Seminare für Erstzüchter wurden absolviert und die Zuchtstättenabnahme für unseren Zwinger vom Lavendelweiher ist durchgeführt worden. Nun kann es bald losgehen - Nouri soll bei der nächsten Läufigkeit belegt werden. Wenn sie in ihrem bisherigen 7,5-Monate Rhythmus für ihre Läufigkeiten bleibt, würde sie Mitte Februar 2023 läufig werden. Am 09.12.2022 haben wir nochmals ein aktuelles großes Blutbild machen lassen, das wiederum unauffällig war. Eine Kotuntersuchung wurde am 25.01.2023 durchgeführt - auch hier alles Bestens. UPDATE: Nouri war am 31.01. und 01.02.2023 zur Hochzeitsreise in Lübeck. Infos dazu gibt es auf der Unterseite zm A-Wurf.

Sowohl der genehmigte Deckrüde (reinrassig, 6,5 Jahre alt) als auch der genehmigte Ersatzrüde (fast 10 Jahre alt, F1 Projektkromi) haben 6 Generationen keine gemeisamen Ahnen mit Nouri. Der reinrassige Rüde ist reinerbig für Bart, so dass es dann ein komplett rauhaariger Wurf werden würde. Der Projektkromi ist reinerbig glatthaarig und genauso wie Nouri mischerbig für Langhaar, so dass dann sowohl rauhaarige als auch glatthaarige Welpen geboren werden würden. Dabei könnten dann sowohl Welpen mit längerem als auch mit kurzem Fell geboren werden.

Wir werden sehen, wo die Liebe hinfällt und ob Nouri sich auf ein Techtelmechtel mit einem der Beiden einlässt. Wir werden berichten, sobald es soweit ist.


Interessenten

Wir wünschen uns, dass sich unsere Interessenten auch schon vor Ihrer Bewerbung um einen Kromi gut über die Rasse informieren, damit sie im Vorfeld ihrer Welpensuche einen Eindruck erhalten, ob der Kromfohrländer überhaupt die richtige Rasse für sie ist. Ganz besonders wichtig ist dabei, sich auch über das Wesen und die Charakterzüge des Kromfohrländers zu informieren. Der Kromi braucht eine gute Erziehung und Menschen, die ihm Führung bieten Können.

Empfehlenswert ist es auch Kromi-Spaziergänge zu besuchen, um Kromis einmal live zu erleben und mit anderen Kromi-Besitzern ins Gespräch zu kommen.

Wenn Sie sich für einen Welpen aus unserer Zuchtstätte bewerben möchten, dann schreiben Sie uns bitte eine Mail unter familienkromi@web.de

Wir haben bislang bewusst keinen detaillierten Fragebogen auf unserer Homepage hochgeladen. Vielmehr möchten wir, dass Sie von sich aus schildern, warum Sie sich einen Kromfohrländer wünschen und was Sie von ihrem zukünftigen Familienmitglied erwarten.

Erzählen Sie, ob Sie schon einmal einen Hund hatten, wie Sie sich Ihren Alltag mit einem Kromi vorstellen und wie Ihre persönlichen Lebensumstände sind.

Ob Sie berufstätig sind, wie alt Sie sind, ob Sie Kinder haben und wie viele Personen in Ihrem Haushalt leben. Bitte vergessen Sie nicht, in der Mail auch Ihre Adresse und Telefonnummer anzugeben, damit wir Sie kontaktieren können. Selbstverständlich werden Ihre Daten vertraulich behandelt.

Bitte haben Sie etwas Geduld mit uns, wenn wir eine Mail nicht sofort beantworten können. Wenn Sie in die engere Wahl kommen, werden wir uns telefonisch bei Ihnen melden. Dann können wir in Ruhe über Ihren Wunsch nach einem Kromi sprechen und Sie können alle Ihre Fragen zur Rasse und zu unseren Zuchtplänen los werden.


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