Kromis und Kinder

1. Ein etwas längerer Bericht aus der Praxis

2. Impressionen eines Kinder-Hunde-Spaziergangs

3. Buchvorstellung „Wenn Kind und Hund...“

4. Goldene Regeln für Kinder

5.Tipp für Eltern: Die Broschüre „12 Regeln für den Umgang mit Hunden“ vom VDH

6Ein paar Motivationstipps für gemeinsame Spaziergänge
7. Welche Erwartungen haben SIE an Ihren Familienhund?

8. Amelie beim Agility mit den Kindern (Link zur externen Galerie)

 
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 1. Ein etwas längerer Bericht aus der Praxis:

Nachdem sowohl mein Mann, als auch ich mit einem Hund aufgewachsen sind (mein Mann mit einem Cocker Spaniel und ich mit einem Chihuahua), wollten wir diese positive Lebenserfahrung auch unseren Kindern (2 Jungen, 5 und 7 Jahre alt) nicht vorenthalten. Der Kromfohrländer erschien uns auf Grund seiner positiven Eigenschaften, seines pfiffigen Aussehens und der handlichen Größe als am geeignetesten. Nachdem wir die Kromis das erste Mal in natura erlebt hatten, war es ohnehin um uns geschehen und die Entscheidung stand fest.

 

Als Amelie im September 2004 bei uns einzog, war unser Fabian 5 und unser Dominik 4 Jahre alt. Damit das Team Kromi/Kind gut funktioniert, mussten bereits im Vorfeld einige Voraussetzungen geschaffen werden.

 

So haben wir z.B. so lange mit unserer Kromisuche gewartet, bis die Kinder aus dem Gröbsten raus und zudem im Kindergarten waren. Das hatte den Vorteil, dass die  Kinder einerseits schon ein gewisses Verständnis für den Umgang mit anderen Lebewesen hatten und andererseits vormittags außer Haus sind, so dass ich als Mutter mich ausreichend um das vierbeinige Familienmitglied kümmern kann.

 

Auch ist es wichtig, dass sich die Eltern schon frühzeitig, also noch bevor ein Welpe ins Haus kommt, mit dem Thema Hundeerziehung (meine Tipps dazu stehen auf der Unterseite „Erziehung“) beschäftigen. Weiterhin sollten auch die Kinder schon vorher den Umgang mit Hunden üben. Hiefür bieten sich z.B. Hunde aus der Nachbarschaft und Kromispaziergänge an.

                      

 

Nachdem wir uns also nach obigem Schema vorbereitet hatten, musste die Praxis zeigen, ob die Vorbereitungen gut genug waren.

 

Das größte Anfangsproblem war die Euphorie der Kinder über den Welpen in unserer Familie. Und das ist einer der Punkte, an denen mal wieder die Konsequenz der Eltern gefragt ist. Amelie wollte natürlich nicht ständig spielen oder schmusen, so dass wir unsere Kinder auf ihre Zimmer geschickt haben (das tun wir auch heute noch), wenn sie den Hund trotz vorheriger Ermahnungen unsererseits nicht in Ruhe gelassen haben.

             

 

Wichtig finde ich in dem Zusammenhang auch die Präsenz der Eltern. Hund und kleinere Kinder dürfen meines Erachtens nicht ohne Aufsicht sein, damit man einigen Problemen schon im Vorfeld begegnen kann.

 

Durch die Verhaltensvorgaben und Konsequenzen bei Fehlverhalten lernen unsere Kinder Respekt vor anderen Lebewesen und deren Bedürfnissen zu haben, was ich als wichtiges Erziehungsziel erachte. Auf der anderen Seite profitieren die Kinder aber auch auf emotionaler Ebene sehr von Amelie. Es ist herrlich anzusehen, wie sie mit Amelie schmusen, mit ihr reden und spielen.

           

 

Im Großen und Ganzen klappt das Zusammenleben mit Amelie sehr gut. Auch Besuchskindern gegenüber ist sie ein freundlicher und aufgeschlossener Hund. Allerdings neigt sie bei Kindern, die das erste Mal zu uns nach Hause kommen und die sie noch nicht kennt, bzw. unsicheren Kindern sowie Kleinkindern (unter ca. 3 Jahren) dazu, sie zu belauern. D.h. sie folgt ihnen auf Schritt und Tritt (Stichwort: Kontolle ausüben) und würde sie bei Dingen, die ihr nicht passen (wenn z.B. ein Kleinkind mit einem Bauklotz auf unserem Parkett rumhaut) anwuffen. In solchen Situationen schicke ich Amelie weg oder lenke sie mit Leckerlies, einem Spielzeug oder einem Kommando ab. Hier macht sich der vorher antrainierte Grundgehorsam bezahlt! (Auf der Unterseite „Ereignisse“ gibt es auch noch eine kleine Geschichte aus der Praxis, bei der es unter anderem um Amelies Reaktion auf fremde Kinder bzw. Kleinkinder geht.)

 

Wenn ihr irgendetwas nicht passt oder zuviel wird, zieht Amelie sich einfach zurück. -Das Hundekörbchen ist für unsere Kinder tabu und auch Hinterherkrabbeln ist nicht erlaubt.- Falls sie dann jedoch immer noch nicht in Ruhe gelassen wird, was bei Kindern leider immer wieder mal vorkommt, bellt Amelie einmal kurz oder brummelt. Niemals hat sie (bis jetzt) geknurrt oder zugebissen. Ich finde auch, dass es das Recht des Hundes ist, Bescheid zu sagen, wenn er von den Kindern belästigt wird. Meistens bekomme ich kritische Situationen aber schon vorher mit, so dass ich entsprechend reagieren und auf Kinder und Hund einwirken kann.

             

 

Draußen gibt es niemals die oben beschriebenen Verhaltensweisen. Je nach Sympathie werden Kinder entweder ignoriert oder stürmisch begrüßt. Selbst rennende, schreiende oder streitende Kinder bringen sie nicht aus der Fassung. Für ein Spiel oder ein Leckerli ist Amelie immer zu haben. Was Amelie nicht mag, sind fremde oder kleinere Kinder, die auf sie zugestürmt kommen und sie direkt von oben herab auf den Kopf fassen (Hunde können das als Bedrohung empfinden).

 

Natürlich müssen nicht nur die Kinder sondern auch der Hund Regeln einhalten. Der Besuch eines Welpen- und Junghundekurses in einer guten Hundeschule sollte daher selbstverständlich sein, zumal es ja auch Hund und Halter Spaß macht.

 

Damit Amelie ihren unteren Platz im Familienrudel kennt und akzeptiert, sind wir mit ihr sehr konsequent. So darf Amelie weder in unser Bett, noch auf unsere Wohnzimmercouch. Auf eine andere Couch in unserem „Musikzimmer“ darf sie nur, wenn wir sie dazu einladen. Weiterhin gehen meistens zuerst wir Menschen durch die Haus- bzw. Terrassentür, essen bevor Amelie ihr Futter bekommt und gehen vor ihr die Treppen hoch. Eben all jenes, was in einem Wolfs- bzw. Hunderudel genau so ist.

 

Mittlerweile gibt es auch mal Ausnahmen, da Amelie die Rangordnung noch nie in Frage gestellt hat. Würde Amelie sich jedoch mehr erlauben, als ihr als unterstes Familienmitglied zusteht, gäbe es keine Ausnahmen mehr. Zu diesem Thema empfehle ich übrigens das Buch „Der Wolf im Hundpelz“ von Günter Bloch.

 

Amelie ihrerseits scheint die Kinder als Spielkameraden und nicht als übergeordnete Rudelmitglieder anzusehen. Sobald die Kinder nach Hause kommen wird erst einmal das Lieblingsspielzeug (eine alte Socke) angeschleppt und ausgiebig getobt.

                          

 

Was die Gestaltung der Spaziergänge angeht, so mache ich morgens alleine mit Amelie die große Runde incl. Gehorsamsübungen. Nachmittags, wenn die Kinder mit von der Partie sind, wird zwar nicht so weit gelaufen, dafür aber mehr gespielt. Damit es den Kindern nicht langweilig wird, werden es dann eher „Abenteuerspaziergänge“. So gehen wir im Winter z.B. auf Spurensuche oder zum Rodeln, während wir im Sommer den Bach mit einplanen oder Kreide mitnehmen um unseren Rückweg auf die Bäume zu zeichnen.

 

Wie man sieht, kann die Kombination kleine Kinder/Kromi also sehr gut klappen und das obwohl wir 2 „typische“ Jungen –also sehr lebhaft und natürlich nicht immer artig ;-)) - haben. 

 

Nachstehend noch ein kleines "Schmankerl", das Dominik im Alter von 12 Jahren auf Eigeninitiative und ohne mein Zutun als Überraschung für mich bei You Tube hochgeladen hat.

 

 

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 2. Impressionen eines Kinder-Hunde-Spaziergangs

  

 

                        

 

 

                              

 

 

                        

 

 

 

 

                
                                                                    

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 3. Buchvorstellung „Wenn Kind und Hund...“

                        
           

Das obige Buch möchte ich an dieser Stelle etwas genauer vorstellen, weil ich es wirklich sehr gut finde. Es ist im Cadmos Verlag (Cadmos Hundepraxis) erschienen. ISBN 3-86127-721-2, Autorinnen: Claudia Fischer (Diplom Pädagogin) und Bettina Schönfelder(staatlich geprüfte Erzieherin), Preis: 10,95 € (beim Internet Buchhandel „Amazon“), 93 Seiten.

 

Was mir daran so gut gefällt, ist, dass dort alle Seiten des Themas „Kind und Hund“ beleuchtet werden....also Kind, Hund und Eltern. Man findet dort verständlich geschrieben viele Tipps und Anregungen.

 

Die Inhaltsbeschreibung vom Buchrücken:

 

Nicht automatisch ein Traum-Team

 

Unfälle mit Hunden passieren nicht plötzlich. Sie können verhindert werden, wenn man die ersten Anzeichen erkennt und handelt. Freundschaften, die ein Leben lang halten sollen, müssen wachsen, erarbeitet werden. Auch die zwischen Kind und Hund. Die Weichen dafür stellen Sie, die Eltern, mit der Erziehung von beiden. Dieses Buch hilft dabei. Es ist ein pädagogischer Ratgeber, der kindliches Denken ebenso berücksichtigt wie Hunde-Verhalten und moderne Hunde-Erziehung.

 

Sie finden darin:

 

- Sichere Wege, wie das Zusammenspiel zwischen Kind und Hund
   klappt

- Viele praktische Tipps, wie Sie Ihr Kind in die Verantwortung und die
  Erziehung des Hundes einbinden können

- Immer wieder Hinweise, wie Sie erkennen, was Sie ihrem Kind
  zutrauen können

- Anregungen, eigene Kriterien für „richtiges“ Verhalten von Hund,
  Kind und Eltern zu entwickeln und auszuprobieren

- Ratschläge, wie Sie mögliche Gefahren für Ihr Kind erkennen und
  vermeiden

- Extra-Seiten „Hunde verstehen“ für Ihr Kind

 

Es ist eines der Bücher, die ich schon vor der Anschaffung des Hundes gelesen habe. Ein anderes Buch, das ich zu dem Thema Kind und Hund gekauft hatte, war dagegen eine Fehlinvestition.                                                                               

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 4.Goldene Regeln für Kinder

1.       Behandle einen Hund immer so, wie auch du gerne behandelt werden möchtest!
Vor allem möchte der Hund nicht geärgert, gekniffen, getreten, geschlagen, am Fell gezogen oder erschreckt werden. Sprich ruhig und freundlich mit deinem Hund.

2.     Ziehe einen Hund vor allem niemals am Schwanz, den Ohren oder den Vorderbeinen und hau ihm auch nicht auf den Nasenpiegel!
An diesen Körperteilen kannst du einem Hund auch unbeabsichtigt große Schmerzen zufügen und ihn schnell verletzen Auch ein Schwanz kann brechen oder bluten. Wenn du deinen Hund an den Vorderbeinen hochhebst oder seine Pfoten zu kräftig schüttelst, könntest du ihm die Gelenke ausrenken.

3.     Respektiere es, wenn dein Hund sich zurückzieht!
Auch ein Hund braucht mehrmals täglich seine Ruhe und ausreichend Schlaf. Respektiere es, wenn dein Hund sich zurückzieht und gerade nicht spielen oder schmusen möchte. Lass ihn dann in Ruhe. Weck ihn vor allem nicht auf, wenn er schläft!

4.     Störe einen Hund nicht beim Fressen!
Gerade beim Fressen verstehen viele Hunde keinen Spaß. Schon oft ist es zu Beißunfällen gekommen, weil ein Kind den Hund beim Fressen gestört hat. Wenn deine Eltern aufpassen, darfst du natürlich beim Füttern mithelfen.

5.     Versuche nie, raufende Hunde zu trennen!!!
Auch wenn es schrecklich aussieht, wenn der eigene Hund in eine Beißerei verwickelt ist:
Hol immer einen Erwachsenen zur Hilfe! Schrei die Hunde nicht an, damit sie aufhören, denn dadurch kannst du sie sogar noch anstacheln.

6.     Mache deinen Hund auch mit deinen Freunden bekannt!
Dabei musst du insbesondere darauf achten, dass sich deine Freunde dem Hund nicht zu stürmisch nähern und ihn in Ruhe lassen, wenn er sich zurückzieht.

7.     Starre einem Hund nicht zu lange in die Augen!
Der Hund könnte sich Herausgefordert fühlen.
Hunde starren sich nämlich gegenseitig in die Augen um herauszufinden, wer der Stärkere von ihnen ist. Wenn keiner nachgibt (z.B. durch Wegschauen), beginnen sie zu kämpfen. Der Hund kann sich bei intensivem Starren also von dir angegriffen fühlen.

8.     Vorsicht bei fremden Hunden: Frage immer zuerst den Hundebesitzer, ob du den Hund anfassen darfst!
Achte darauf, ob der Hund überhaupt von dir angefasst werden möchte. Halte ihm zunächst deine Hand hin, damit er daran schnuppern kann. Fass ihm nicht von oben herab auf den Kopf. Verhalte dich ruhig und sprich leise mit ihm. Streuner, Hunde hinter Gartenzäunen und Hunde, die alleine vor einem Geschäft angebunden sind, solltest du komplett in Ruhe lassen, schließlich weiß man nie, wie dieser Hund auf Kinder reagiert oder welchem Stress er gerade ausgesetzt ist, wenn sich sein geliebtes Herrchen oder Frauchen im Geschäft befindet.

9.     Achte auf die Körpersprache des Hundes!
Schaut der Hund dich freundlich an oder duckt er sich eher weg, wenn du ihn streicheln möchtest? Dann lass ihn besser in Ruhe! Auch für Kinder gibt es tolle Hundebücher, in denen der Umgang mit Hunden altersgerecht erklärt wird (z.B. „Das Hundebuch für Kids“, Autorin: Sarah Whitehead, Kosmos Verlag)

10.  Auch wenn es bei dem eigenen Hund damit klappt: Renne nie vor einem fremden Hund davon oder an ihm vorbei!
Viele
Hunde jagen gerne und sind dabei mit Sicherheit schneller als du. Der Hund könnte dich in solch einer Situation für Beute halten und versuchen dich zu packen. Manche Hunde regen sich aber einfach auch nur fürchterlich auf, wenn jemand an ihm vorbei rennt. Geh also ruhig und langsam an dem Hund vorbei - auch wenn er dir Angst machen sollte.

11.   Bedrohe keinen Hund!
Auch hier gilt: Was für den eigenen Hund vielleicht kein Problem ist, könnten andere Hunde als Bedrohung auffassen. Gehe also niemals mit einem erhobenen Stock, Besen oder ähnlichen Sachen auf einen Hund zu. Achte darauf, dass er dich sieht, wenn du auf ihn zukommst, damit er sich nicht erschreckt. Renne nicht auf ihn zu und beuge dich nicht über ihn.
                                                                            

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5. Tipp für Eltern: Die Broschüre „12 Regeln für den Umgang mit Hunden“ vom VDH
 
Der VDH (Verband für deutsches Hundewesen) hat 2006 eine Broschüre für Kinder herausgegeben, die wirklich gut ist. Ich habe sie ebenfalls für unsere Kinder besorgt und sie ist bei ihnen gut angekommen, da das Wissen nicht nur theoretisch vermittelt, sondern auch durch kleine Rätsel und Aufgaben vertieft wird.
 
Hier ist die „offizielle“ Beschreibung der Broschüre:
 
 
Der richtige Umgang mit Hunden will gelernt sein. Der VDH hat dazu die Broschüre "12 Regeln für den Umgang mit Hunden" konzipiert. Die neue Broschüre soll nicht nur Wissen vermitteln, sondern auch zur Reflexion einladen. Sie richtet sich an Kinder ab 8 Jahren. Von jüngeren Kindern kann sie mit Hilfe Erwachsener bearbeitet werden. Die Broschüre soll dem pädagogischen Anspruch von Lehrern gerecht werden und kann im Schulunterricht eingesetzt werden.
 
 
Die Broschüre ist broschiert, im DIN A5-Format, hat 36 Seiten mit farbigen Illustrationen und kostet 0,80 EURO zzgl. Versandkosten. Bei einer Bestellmenge von 20 und mehr Exemplaren (interessant z.B. für Schulklassen) ermäßigt sich der Preis pro Exemplar auf 0,50 EURO zzgl. Versandkosten.
 
 
Zu beziehen ist die Broschüre über den VDH: http://www.vdh.de (dort auf der Unterseite „Shop“).
 
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 6. Ein paar Motivationstipps für gemeinsame Spaziergänge

 

„Och neiiiiin, ich habe aber keine Lust zum Spazierengehen!!!“........Welche Eltern haben diesen Satz nicht schon x-mal gehört, nachdem sich die Anfangseuphorie über den Hund in der Familie gelegt hat?!

 

Wenn die Kinder noch zu klein sind, um alleine Zuhause zu bleiben, bleibt einem aber oftmals gar nichts anderes übrig, als sie auf die Spaziergänge mitzunehmen. Und so macht „Not“ eben mal wieder erfinderisch.

 

Wir haben mittlerweile einige Tricks auf Lager um den lieben Kleinen den anstehenden Spaziergang doch noch schmackhaft zu machen. Auch wenn unsere Kinder sich manchmal noch nicht direkt überzeugen lassen, weicht der anfängliche Unmut aber relativ schnell einer Freude am Abenteuerspaziergang. Dies führt manchmal sogar so weit, dass Amelie und ich nach 1,5 Stunden wieder nach Hause möchten, während die Kinder dann doch noch im Wald bleiben wollen.

 

Ein paar unserer Spaziergangsideen möchten wir daher anderen leidgeplagten ;-) Eltern mitteilen:

 

  • Im Winter bietet sich z.B. eine Spurensuche im Schnee an. Dies kann man sowohl in der Stadt an nicht geräumten Wegen, als auch in der freien Natur machen, wobei es im Wald und auf den Wiesen aber interessanter ist. Schön ist es, wenn man dann auch noch ein Bestimmungsbuch dabei hat.

  • Was bei unseren Kindern im Winterwald ebenfalls besonders gut ankommt, aber auch zu anderen Jahreszeiten gemacht werden kann, ist die eigenen Spuren zu verwischen. D.h. man zieht einen abgebrochenen verzweigten Ast (möglichst mit noch anhaftenden Blättern oder Tannennadeln) hinter sich her und verwischt dadurch die eigenen Spuren, weil man z.B. Indianer spielt oder die imaginären Verfolger abhängen möchte.

  • Nehmen Sie doch mal Straßenkreide mit auf die Spaziergänge und lassen die Kinder den Weg markieren, damit man den Rückweg wieder finden kann.
    Gesichter auf die Bäume zu malen, macht den Kindern ebenfalls viel Spaß. Wenn man dabei dann auch noch Zweige oder Astlöcher mit einbezieht entstehen ganz tolle individuelle Baumgesichter
    Was bei Sonnenschein dann auch noch interessant ist, ist auf dem Hinweg Kreuze in die Schatten, welche Bäume oder Zaunpfosten auf die Straße werfen, zu malen und dann auf dem Rückweg zu sehen, wie weit die Schatten im Laufe der Zeit gewandert sind.

  • Schöne Ziele sind auch immer der Bach, an dem man so herrlich Staudämme bauen kann, oder die Jägerstände im Wald.

  • Ab und zu nehmen wir auch Werkzeug (Säge, Hammer, Nägel) mit in den Wald, womit die Kinder dann nach Herzenslust werkeln können.

  • Was den Kindern ebenfalls Spaß macht, ist den Wald von Müll zu säubern (hierfür braucht man Sammelbehälter und Spieße oder Greifwerkzeuge). Allerdings liegt bei uns im Wald nicht sehr häufig Müll herum, so dass diese Aktivität bei uns seltener zum Einsatz kommt.

  • Da es bei uns im Bergischen Land viele Stellen gibt, an denen man Fossilien findet, kann man sich auch auf die Fossiliensuche machen.

  • Weiterhin gibt es im Bergischen viele schöne Ausflugsziele, zu denen man auch einen Hund mitnehmen kann, wie z.B. das Freilichtmuseum in Lindlar, den Märchenwald in Altenberg, die Wildparks in Köln-Brück und Köln-Dünnwald, Restaurants mit Wildgehegen u.s.w.
    Sicherlich gibt es auch in Ihrer Gegend tolle Ziele, die nicht unbedingt mit hohen Eintrittspreisen verbunden sind.

  • Zu guter Letzt macht es unseren Kindern auch noch Spaß, wenn sie mit Amelie Erziehungsübungen machen oder kleine Tricks einüben können. Hierbei können kleine Mauern oder Hindernisse im Wald zum Übungs-Parcours werden. 

 

Wie Sie sehen, sind der Phantasie keine Grenzen gesetzt. Seien Sie kreativ! Schöne Ideen für draußen findet man auch im Jacko-O-Katalog (Spezialversand für Kindersachen).


 

                        

                     

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  Welche Erwartungen haben SIE an Ihren Familienhund?
 
  • Erwarten Sie, dass der Hund auf die Kinder hört und sie als ranghöhere Rudelmitglieder akzeptiert?
  • Soll der Hund durch die Kinder ausgebildet und erzogen werden?
  • Erwarten Sie, dass der Hund die Kinder genauso akzeptiert, wie die Erwachsenen?
  • Sollen Ihre Kinder den Hund regelmäßig alleine ausführen?
  • Soll der Hund jeden Besuch mögen und ihn freundlich begrüßen?
  • Erwarten Sie, dass der Hund alle Besuchskinder toll findet?
  • Soll der Hund jederzeit für ein Spielchen bereit sein?
  • Soll der Hund eine hohe Toleranzgrenze haben und sich vieles gefallen lassen?
  • Soll das einzige Hundekörbchen des Hauses im Kinderzimmer stehen?
  • Erwarten Sie, dass sich etwaige Erziehungsfehler auf den Hund nicht auswirken?
  • Erwarten Sie, dass der Hund zu den Kindern dieselbe Bindung hat, wie zu den Erwachsenen?

 
Wenn Sie sich einen Großteil der o.g. Dinge für Ihren Familienhund wünschen, so möchte ich Ihnen an dieser Stelle nahe legen, sich von dieser Erwartungshaltung zu verabschieden. Denn viele Hunde können diese Erwartungen nicht erfüllen, so dass Enttäuschungen vorprogrammiert sind. Dies gilt natürlich nicht nur für den Kromfohrländer sondern auch für andere Rassen, wobei man dazu sagen muss, dass die Toleranzgrenze bei „gemütlicheren“ Rassen sicherlich etwas höher liegt.
 
Natürlich werden Sie auch bei den Kromis Vertreter ihrer Art finden, die die obigen Punkte erfüllen. Diese sind jedoch eher die Ausnahme und so manch ein Hund wurde schon wegen überzogener Erwartungshaltungen und sich anschließender Enttäuschung (sowohl bei den Eltern als auch bei den Kindern) abgegeben.
 
Nun zu den einzelnen Punkten:
 
  • Ein Hund wird Kinder i.d.R. erst ab dem Alter von ca. 14 Jahren als höherrangig akzeptieren, wobei auch diese Altersgrenze nicht feststehend ist. Vieles ist auch von der körperlichen Entwicklung und der sozialen Reife des Kindes abhängig sowie von dem Verhältnis zwischen dem Hund und den Kindern.
    Sind die Kinder jünger als 14 Jahre, wird der Hund sie eher als Spielkameraden betrachten und Befehle nur dann ausführen, wenn er selber auch Lust dazu hat oder eine Belohnung lockt.



     
  • Je jünger die Kinder sind, desto schwieriger wird es, von seinem Hund Gehorsam gegenüber den Kindern zu erwarten. Haben Sie da Verständnis für ihr Tier! Erwarten Sie nicht zuviel von Ihrem Hund! Selbst wenn das Kind schon älter ist, wird Ihr Hund nicht unbedingt so gut auf Ihr Kind hören, wie auf Sie als Erwachsenen.
    Je besser ein Hund jedoch schon durch die Erwachsenen erzogen wurde und je kooperativer ein Hund von seinem individuellen Charakter her ist, umso eher wird er auch bereit sein, auf die Kinder zu hören.
    Grundsätzlich erwarten sollten Sie dieses jedoch nicht. Betrachten Sie es lieber als „Geschenk“ Ihres Hundes, wenn dieser sich gehorsam und kooperativ den Kindern gegenüber zeigt.


                                 
     
  • Die Grundausbildung des Hundes sollte immer durch Erwachsene erfolgen. Alles andere wäre zuviel von dem Hund (und eventuell auch von dem Kind) verlangt! Natürlich dürfen und sollen die Kinder auch ein wenig mithelfen. Aber nur unter Aufsicht der Erwachsenen. Andernfalls können Hund und Kind schon einmal überfordert sein oder Situationen entgleisen. Außerdem könnte der Hund lernen, Kommandos zu ignorieren.

                      
     
  • Auch dass Kinder mit dem Hund alleine Spazieren gehen, birgt einige Gefahren – mal abgesehen davon, dass rein rechtlich gesehen eine Aufsichtspflichtverletzung vorliegt, wozu es bereits einige Gerichtsurteile gibt.
    Von der Aufsichtspflichtverletzung aber mal abgesehen, gibt es viele Gefahrensituationen, die sich für Kind und Hund ergeben können, wenn das Kind den Hund alleine ausführt.
    Da kann z.B. auf der gegenüberliegenden Straßenseite eine Katze auftauchen, die der Hund jagen möchte, und urplötzlich zieht der Hund an der Leine und Kind und Hund landen auf der Straße. Vor Augen ist mir dabei auch ein Junge aus unserem Ort, der -seit er ca. 6 Jahre alt ist- regelmäßig den Labrador (ca. 40 kg) der Familie ausführt, wobei mir regelmäßig die Haare zu Berge stehen.
    Aber auch kleinere Hunde vermögen einen Menschen (sowohl Erwachsene als auch Kinder) auf die Straße zu ziehen, wenn der Mensch nicht auf die unvermittelte Bewegung vorbereitet ist. So hat unsere Amelie z.B. einmal einen Satz zur Seite gemacht, als urplötzlich von einem Nachbargrundstück ein keifender und kläffender Hund auf uns zugeschossen kam. Zwar war ein Zaun dazwischen, aber der Schreck war dennoch so groß, dass Amelie und ich daraufhin in der Gosse lagen.
    Dann gab es auch noch eine Situation, in dem der Junge, der den Labrador ausführte, den Hund nicht im Griff hatte und dieser sich unvermittelt auf unsere gerade einmal 7 Monate alte Amelie stürzte und eine Rauferei anfing. Zum Glück ist nicht viel passiert. Ich war jedoch stinksauer (auf die Eltern) und der Junge war mit der Situation völlig überfordert.
    Stellen Sie sich mal vor, Ihr Kind geht alleine mit dem Hund spazieren und es stürzt sich ein fremder Hund auf Ihren Hund. Mischt sich das Kind nicht ein und passiert Schlimmeres, wird sich das Kind Vorwürfe machen. Mischt sich das Kind ein, um seinen eigenen Hund zu schützen, wird es eventuell selber gebissen. Oder aber Ihr Hund ist nicht das Opfer sondern der Aggressor, wie in dem obigen Fall. Was dann? Solche Situationen sind schon für uns Erwachsene schwierig zu Händeln. Was für eine Katastrophe muss das erst für ein Kind sein?!
    Dann gibt es auch noch die Situationen, in denen das Kind mit dem Hund spazieren geht und Freunde trifft. Was ist, wenn diese Freunde den Hund ärgern oder bedrängen? Lässt der Hund sich das gefallen, schnappt er zu oder entwickelt er gar eine Aversion gegen jegliche Kinder???
    Wie Sie sehen gibt es viele Dinge, die dagegen sprechen, Kinder alleine mit dem Hund spazieren gehen zu lassen.
    Natürlich war auch uns das nicht von Anfang an klar und wir dachten, dass unsere Söhne, sobald sie 7 oder 8 Jahre alt sind, auch selbständig mit dem Hund spazieren gehen könnten. Im Laufe der Zeit und ihm Rahmen der immer intensiveren Beschäftigung mit dem Thema Hund, wurde uns aber klar, dass dieses Wunschdenken mit viel zu vielen Risiken verbunden ist, so dass es nur gemeinsame Spaziergänge gibt. Allerdings darf unser Sohn Fabian, seit er 9 Jahre alt ist, Amelie ausnahmsweise auch einmal ganz kurz alleine zu ihrem Löseplatz in der Nähe unseres Hauses führen bzw. Amelie im Urlaub angeleint ein wenig auf dem Campingplatz herumführen. Aber wie gesagt, das sind die Ausnahmen und ich bin immer in der Nähe.


                     
     
  • Nun die Sache mit dem Besuch: Nicht jeder Kromi ist begeistert von Besuch. Dies gilt teilweise sowohl für Erwachsenenbesuch als auch für Kinderbesuch. Ja, manchmal wird Besuch richtig zum Problem, vor allem dann, wenn Erziehungsfehler gemacht wurden oder der Hund in seinem Herrchen / Frauchen nicht die Führung findet, die er braucht (dazu gibt es bald noch eine eigene Rubrik auf der Unterseite „Erziehung“).
    Ohnehin ist es so, dass die meisten Kromis Fremden gegenüber eher etwas reservierter sind (auch wenn unsere Amelie da zu den Kromis gehört, die sich über –fast jeden- Besuch freuen).
    Im Welpenalter wird einem die „kromitypische Zurückhaltung“ noch nicht so auffallen, weil die meisten Kromis da noch recht aufgeschlossen sind. Im Laufe ihrer Entwicklung werden viele Kromis jedoch etwas „eigenbrötlerisch“ und haben mit dem Besuch nichts am Hut. Seien Sie dann nicht enttäuscht von Ihrem Hund, denn diese Zurückhaltung liegt vielen Kromis im Blut.
  • Manche Kromis haben auch „nur“ Probleme mit dem Besuch von fremden Kindern. Hier gilt es als Erwachsener besonders aufmerksam zu sein und regulierend einzugreifen. Wenn Sie merken, dass Ihr Kromi größere Probleme mit Besuchskindern hat und Sie dieses Problem nicht in den Griff bekommen, so gilt es Hund und Kinder voreinander zu schützen. Für viele Hunde ist auch eine Box in einer ruhigen Ecke sehr hilfreich. Wichtig ist jedoch, dass kein Kind Zutritt zu dieser Box haben darf und der Hund dort sicher ist! Wie man den Hund an diese Situation und auch an den Aufenthalt in der Box gewöhnt werde ich demnächst auf der Unterseite Erziehung bei dem Thema „Probleme mit Besuch“ beschreiben. Auch gute und kromierfahrene Hundetrainer möchte ich Ihnen sehr ans Herz legen.
    Wenn die Lösung mit der Box für Sie, die Besuchskinder und den Hund sich als eine gute Lösung herausstellen sollte, so sollten sie sich auch auf keine „Experimente“ mehr einlassen. Akzeptieren Sie einfach, dass Ihr Hund keine Besuchskinder mag (auch wenn es schade ist). Ich denke da gerade z.B. an eine Kromi-Besitzerin, die ihren Hund erfolgreich an den Aufenthalt in der Box gewöhnt hatte und dementsprechend keine unschönen Vorfälle (Knurren, Anspringen, Schnappen) mehr bei Besuchskindern hatte; dann jedoch auf die Idee kam, ihren Hund ohne Box neben sich ins Platz zu legen, während ein Besuchskind da war. In dem Moment, wo das Besuchskind an dem Hund vorbei ging, fühlte der Hund seine Individualdistanz unterschritten, sprang auf und stieß das Kind unsanft und nicht gerade in freundlicher Absicht mit seiner Schnauze an den Wangenknochen. Der Schreck für die Hundehalterin und auch das Besuchskind war natürlich riesengroß, zumal der Stoß gegen den Wangenknochen auch recht schmerzhaft war. Solche Dinge dürfen natürlich nicht passieren. D.h. wenn Sie eine Lösung für Besucherprobleme gefunden haben, die gut funktioniert, so sollten sie diese Lösung auch beibehalten und nicht versuchen, ob es nicht doch mit dem Hund und den Besucherkindern klappt. Das muss man dann –so schade es eben ist- auch akzeptieren. Und wenn man eine andere Lösung erarbeiten möchte / muss, weil das mit der Box z.B. nicht klappt, so sollte man den Hund mit der Leine absichern, damit er fremde Kinder nicht attackieren kann!
  • Nun zu dem nächsten Punkt: Auch wenn der Kromi ein sehr aktiver und verspielter Hund ist, so braucht er auch ausreichende Ruhephasen. Die Kinder müssen dann akzeptieren, dass der Hund schläft und ihn in Ruhe lassen. Auch dann, wenn sie selber zu dem Zeitpunkt gerne mit dem Hund spielen würden.
  • Die Toleranzgrenze eines Kromfohrländers ist nicht so hoch wie die Toleranzgrenze eines Golden Retrievers oder eines Pudels. Haben Sie also immer ein Auge darauf, dass die Kinder respektvoll mit dem Hund umgehen, denn wenn die Reizschwelle zu oft überschritten wird, sind Probleme vorprogrammiert und der Hund könnte Kinder generell als unerwünschte Plagegeister empfinden. Auch die eigenen!
  • Problematisch ist es auch, wenn das einzige Hundekörbchen (also der Hauptschlafplatz des Hundes) im Kinderzimmer platziert wird. Hier kommt der Hund kaum zu der Ruhe, die er braucht. Außerdem wird man als Erwachsener nicht immer mitbekommen, wenn sich die eigenen oder Besuchskinder dem Hund gegenüber rücksichtslos verhalten. Auch ein gewisses Territorialverhalten kann im Kinderzimmer zu größeren Problemen führen.
  • Erwarten Sie auch nicht, dass Ihr Hund zu den Kindern eine größere Bindung aufbaut als zu Ihnen. (Aus diesem Grunde –aber auch bezüglich des Pflegeaufwandes- sehe ich es als problematisch an, wenn manche Eltern einen Hund für ihre Kinder anschaffen). Der Hund ist auf der Suche nach Führungspersönlichkeiten und diese sieht er in der Regel in den Erwachsenen. Auch wenn der Hund die Kinder mag und als Spielkameraden schätzt, so wird er sich dennoch mehr an die Erwachsenen binden. Dieses sollte man seinen Kindern auch erklären und als Erwachsener akzeptieren, denn sonst sind Enttäuschungen vorprogrammiert.
    Unsere Amelie sieht uns Erwachsene als Hauptbezugspersonen. Die Kinder sind für sie Spielkameraden, die sie zwar liebt, aber in ihrer Gunst meistens an zweiter Stelle kommen.
    Dafür verhält Amelie sich den Kindern sehr mütterlich gegenüber. Sie tröstet sie, wenn sie weinen, "kriegt die Krise" wenn wir sie durchkitzeln und verteidigt sie gegenüber anderen Hunden. Insgesamt geht sie mit den Kindern sehr rücksichtsvoll und lieb um und die Kinder lieben „ihre“ Amelie.
 
Wie Sie sehen, sollten Sie Ihre Erwartungen an den Hund nicht zu hoch schrauben, denn sonst sind Enttäuschungen und Probleme vorprogrammiert. Überlegen Sie sich also schon vor der Anschaffung Ihres Hundes gut, was sie von ihm erwarten können. Denn nur dann werden Sie mit Ihrem Familienhund auch wirklich glücklich werden.
 
 
 
 

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