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Blutige Blasenentzündung, vereiterte Analdrüsenentzündung, Pusteln an den Ohren, Cortisontherapie
12.11.2013 21:01

Nach langer Zeit endlich mal wieder ein Update. Damit es übersichtlich bleibt und der Artikel nicht noch länger als ohnehin schon wird, versuche ich das Ganze in tabellarischer Form aufzulisten:

  • 03.07.13: Die Analdrüsen nässen immer noch, scheinen jedoch nicht mehr so entzündet zu sein. Der Gestank ist eindeutig moderater geworden, allerdings scheinen die Doloproct-Zäpfchen von unserer Stamm-TÄin letztes Mal besser geholfen zu haben, als die Jelly Proct Salbe.In den vergangenen Tagen bekamen wir auch noch eine Zuschrift von einem Kromi (Filous Bruder), bei dem SLE diagnostiziert wurde.  Benny hat im Rahmen des SLE auch Analdrüsenentzündungen. Nachfolgend noch ein Bild von Amelies rechtem Ohr, an dem sie sich rund um die Pustel aufgrund des Juckreizes das ganze Fell weggekrazt hat.


     
  • 19.07.2013: Nach Abschluss der Antibiotikatherapie ist nunmehr zwar die Analdrüsenentzündung offenbar ausgeheilt; jedoch sind die Pusteln und Hautprobleme im Kopfbereich nach wie vor vorhanden, so dass wir am 15.07. mit der Cortisontherapie begonnen haben. Wir versuchen es mit einer Low-Dose-Therapie, bei der Amelie bei einem Körpergewicht von 12,3 kg täglich eine Cortisondosis (Prednisolon) von 5 mg (= 1 Tablette) bekommt. Wir verabreichen das Cortison morgens, da dies verträglicher und wirksamer sein soll.

    Folgende Feststellungen können nach 4 Tagen getroffen werden:

    1. Amelie hat sich noch kein einziges Mal übergeben und scheint das Cortison gut zu vertragen. Der Appetit ist eindeutig größer geworden. Eine vemehrte Flüssigkeitsaufnahme habe ich noch nicht beobachtet.

    2. Die Stuhlabsatzprobleme (Schmerzen?), die seit Jahren schon bestanden, sind deutlich besser geworden.

    3.Die Analdrüsen sondern kein Sekret mehr ab, der Gestank ist verschwunden.

    4. Die Pusteln an den Ohren scheinen endlich abzuheilen. So gut wie heute haben sie seit der ganzen Zeit noch nicht ausgesehen. Außerdem ist Amelie einfach super drauf, das Cortison schein ihr einfach gut zu tun.
  • 10.08.2013: Leider innerhalb von nur 1,5 Wochen 2 heftige Entzündungsvorgänge

    Donnerstag, 02.08.: Schon wieder eine blutige Analdrüsenentzündung => Stinkende Analdrüsen, heraustrofendes Sekret, starke Durchsetzung des Sekrets mit Blut. Therapie: Ausdrücken, Spülen, Füllen der Analdrüsen mit lokalem Antibiotikum.

    Mittwoch, 08.08., nachts: Etwas Futter erbrochen, starkes Hecheln, Gassigang um 3.20h nachts nach draußen. Dort dann ständiges Hinhocken, Pinkeln.
    Donnerstag 09.08.: Vormittags sehr ruhig, fast lethargisch. Nachmittags beim Gassigang dann ständiges hinhocken, pinkeln, zum Schluss fast  reines Blut tropfenweise uriniert. => Tierarztbesuch: Allgemeinuntersuchung, Urinprobe + -Untersuchung. Anscheinend Schmezen im Bauchraum / Blasennähe.Verdacht auf Blasenentzündung, Injektion eines Schmerzmittels + eines Antibiotikums.
    Freitag 10.08.: Wieder Abgabe + Untersuchung Urinprobe, Ultraschall, Punktion der Blase, Blutentnahme, Bestätigung starke Blasenentzündung. Leberwerte etc. kommen am Montag. Amelie bekommt jetzt zu ihrer Cortisontherapie wieder ein Antibiotikum. Kostenfaktor von den 2 Tagen: 230 Euro.
     
  • 12.08.13: Trotz aller momentanen gesundheitlichen Problem ein Lichtblick: Unter dem Cortison und der fortdauernden Gabe von Legalon hat Amelie die besten Leberwerte seit einem Jahr :-) Sie sind zwar immer noch erhöht, aber deutlich (!) zurückgegangen. Die tägliche Cortisondosis wird nunmehr auf 7,5 mg pro Tag erhöht, um auch die anderen Entzündungsvorgänge in den Griff zu bekommen.
     
  • 28.09.13: Alle Entzündungsvorgänge sind unter der Cortisongabe abgeheilt :-) Lediglich eine einzige "Pustel", die als solche nicht mehr erkennbar ist und nur ab und an noch einmal nässt, ist übrig geblieben. Die Analdrüsenentzündung und auch die Blasenentzündung sind anscheinend auskuriert. Wir fangen nunmehr an das Cortison zu reduzieren, da das Cortison auch neben den positiven Effekten auch unerwünschte Begleiterscheinungen hatte:
    -Gewichtszunahme von 12,3 auf 14,9 kg
    -Heißhunger
    -Vermehrtes Trinken
    -Verlust von Unterfell
    -Trägheit
     
  • 12.11.13: Nachdem wir eine ganze Weile 5mg Prednisolon täglich gegeben hatten, sind wir zunächst auf 2,5 mg gegangen, dann auf 1,25 mg. Nunmehr sind wir bei 1,25 mg alle 2 Tage runter gegangen. Seit 2 Tagen bemerken wir, dass der extreme Hunger nachlässt und Amelie wieder etwas mäkeliger beim Fressen wird. Wir belassen es jetzt erst einmal bei dieser Dosis und warten ab, wie sich der Gesundheitszustand entwickelt, da wir Angst haben, dass die Entzündungsvorgänge und Leberzellenzerstörungen zurückkehren können. Wir werden weiter berichten...

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